Gute Tage zum Blüten ernten
Blütentage sind die Tage, an denen der Mond in Zwillinge, Waage oder Wassermann steht — den Luft-Sternbildern. Für Sirup, Tee und Blütenöl gilt der Vollmond auf einem Blütentag traditionell als der stärkste Moment des Jahres.
Die nächsten guten Tage
Alle Mondstände selbst gerechnet, nach den echten Sternbildgrenzen der IAU. Die Liste aktualisiert sich täglich. „Volltreffer" heißt: Sternbild und Mondphase passen beide.
Was an diesen Tagen drankommt
Lindenblüte, Holunderblüte, Rose, Lavendel, Ringelblume, Kamille, Mädesüß — alles, wo die Blüte in den Topf soll.
Wie geerntet wird
An einem trockenen, sonnigen Vormittag ernten, sobald der Tau weg ist. Die Blüte soll offen sein, aber noch nicht überständig; bei Lindenblüte gehört das hellgrüne Flügelblatt mit dazu.
Danach
Locker ausbreiten, schattig und luftig, unter 35 °C. Blüten trocknen schnell, oft reicht ein Tag. Dunkel lagern, sonst verblasst mit der Farbe auch das Aroma.
Passende Pflanzen
Häufige Fragen
Warum ausgerechnet Vollmond?
In der Überlieferung steht der Vollmond für die höchste Saftkraft, und Blüten gelten dann als am aromatischsten. Belegt ist das nicht. Was sich belegen lässt: ein trockener Vormittag nach zwei sonnigen Tagen macht für den Duft mehr aus als die Mondphase.